
Simone Henke
gründete 2010 die Agentur :kunstgerecht. Künstlerinnen und Künstler nennen sie liebevoll die Prinzipalin – als Entrepreneurin, Organisatorin und kreativer Kopf ihrer Agentur führt sie mit klarem Blick, feinem Gespür und großer Leidenschaft für Literatur und Theater durch jedes Projekt.

Die Agentur für bewegende Inszenierungen und unvergessliche Begegnungen zwischen Publikum und Schauspielern.
Project Kick-off
Wir entwickeln, kuratieren und realisieren Lesungen, literarische Programme und szenische Produktionen auf höchstem künstlerischem Niveau.
Wir verbinden Literatur und Theater zu einzigartigen Erlebnissen. Dabei arbeiten wir mit renommierten Schauspielerinnen und Schauspielern zusammen, die jedem Text eine unverwechselbare Stimme verleihen und Geschichten lebendig werden lassen. Künstler, die außergewöhnliche Worte in Bewegung bringen. Von der ersten Idee über die Dramaturgie bis hin zur Regie und Umsetzung begleiten wir jedes Projekt mit Leidenschaft, Sorgfalt und einem feinen Gespür für Qualität.Unser Ziel ist es, Literatur greifbar zu machen, Menschen zu berühren und bleibende Eindrücke zu hinterlassen.
Künstler






























Termine


Lars Eidinger „Hauspostille“
Lars Eidinger gilt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Kongenial begleitet von dem Musiker und Komponisten Hans Jörn Brandenburg am Klavier, Cembalo und Harmonium singt und liest Lars Eidinger aus Brechts Gedichtsammlung. Eidinger und Brandenburg nehmen einen tiefen Atemzug vom wilden Brecht und bringen dessen Lyrik und „Wasserleichenpoesie“ als schillerndes Gesamtkunstwerk auf die Bühne. Sie weiden sich an der schaurigen Schönheit des Morbiden, die schon Vorbild für Ikonen der Popkultur wie David Bowie, Iggy Pop oder Nick Cave war.


„Der Reisende“
In der Dresdner Philharmonie feiert die Komposition von Jan Müller Wieland „Der Reisende“ nach dem Roman von U.A. Boschwitz Premiere.
Es thematisiert ein individuelles Schicksal während der Novemberpogrome 1938. Es wird anlässlich des Gedenkens an 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs und der Shoa am 9.11.2025 im Kulturpalast Dresden uraufgeführt. Das Libretto des Komponisten und der konzertante Ablauf folgen zentralen Passagen des Romans „Der Reisende. Selten hat man die Atmosphäre im Deutschland dieser Zeit auf so unmittelbare Weise nachempfinden können wie in diesem Roman.
Gergely Madaras: Dirigent
Ulrich Noethen: Otto Silbermann
Birgit Minichmayr: Elfriede Silbermann
Kangyoon Shine Lee: Tenor
Michael Borth: Bariton
Philharmonischer Chor Dresden
Kammerchor cantamus
Dresdner Philharmonie


Charles Dickens
„A Christmas Carol“
Charles Dickens
„Ein Weihnachtslied in Prosa oder Eine Geistergeschichte zum Christfest” Szenisch-musikalische Fassung von Simone Henke und John von Düffel
„Weihnachten ist Humbug!” brummt der griesgrämige Geldverleiher Ebenezer Scrooge, als er an Heiligabend nach der Arbeit allein zu Hause sitzt. Weihnachtsfreude? Nichts für ihn! Weder sein Neffe, der ihn zum Festessen einlädt, noch Kinder, die Weihnachtslieder singen, können ihn erweichen. Doch zur Geisterstunde wird sein Leben auf den Kopf gestellt: Der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley erscheint – beladen mit rasselnden Ketten und einer unheimlichen Warnung. Scrooge soll sein Leben ändern, sonst droht ihm ein ähnliches Schicksal! Ehe er sich versieht, wird er von den Geistern der Weihnacht auf eine bewegende Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitgenommen. Angesichts der Folgen seines Handelns wird aus dem eiskalten Geizhals allmählich ein Mann, der das wahre Wesen von Weihnachten versteht. Begleitet wird die szenische Lesung von festlichen englischen Weihnachtsliedern, gesungen vom Philharmonischen Chor – ein stimmungsvoller Abend voller Gänsehaut und Herz! Mit Ulrich Noethen, Petra Schmidt- Schaller, Michael Rotschopf & Devid Striesow


Jens Harzer
Truman Capotes „Weihnachtserinnerungen”
Truman Capote erzählt anrührend und melancholisch Weihnachtsgeschichten, deren präzise gezeichneten Figuren einem unvergessen im Gedächtnis bleiben. Da ist zum einen der kleine Buddy, der an Weihnachten alljährlich mit seiner alten Freundin Sook Früchtekuchen backt und bei einem anderen Weihnachtsfest mit seinem ihm fast fremden Vater erfährt, wo er wirklich hingehört. Jens Harzer für den Abend um Capotes Weihnachtserinnerungen zu gewinnen, ist ein Glücksfall. Sein tiefes Gespür für Geschichten und Erzählungen; seine Art, Sentiment und Ratio ins Gleichgewicht zu bringen ist fulminant. An großen deutschsprachigen Bühnen wie u.a. in München, Wien, Berlin und Hamburg ist Harzer in seinen Stücken der charismatische Anführer, der seinen Status als subtil- gigantischer Charakterdarsteller untermauert. Scheinbar mühelos zwischen seinen Rollen oszillierend, schafft er es, alles in die Waagschale zu werfen und die jeweiligen Charaktere zu seinen zu machen.


Charly Hübner
Der Autor meines Lebens – Eine Hommage an Uwe Johnson, eine Liebeserklärung an das Lesen
Die Mauer ist gerade erst gefallen. Im mecklenburgischen Neustrelitz verlässt der 19-jährige Charly Hübner sein Elternhaus im Streit. Er findet Zuflucht am Theater und in der Literatur, liest wie besessen und landet nahezu unumgänglich bei den Jahrestagen von Uwe Johnson. Er taucht darin ein – und sehr lange nicht wieder auf. Aus dem Teenager von damals ist einer der beliebtesten Schauspieler des mehr oder weniger vereinten Deutschland geworden – während Johnson mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist. Zu Unrecht, findet Charly Hübner, denn die Lektüre dieses Autors, eines genauen Beobachters seiner Zeit, der wie kein anderer die Sprache und Denkweise der Menschen um ihn herum zu Papier gebracht hat, ist heute noch aktueller denn je.


Martina Gedeck
Tanja Blixen „Babettes Fest“


„Die Unmöglichen“
„Die Unmöglichen” – eine szenische Lesung mit geballter Schauspielkunst
Ein deutsches Paar reist nach England, um per künstlicher Befruchtung ein Kind zu bekommen. Drei Embryonen entstehen – nur einer kann ausgewählt werden. In einer Parallelmontage werden die drei möglichen Lebenswege erzählt: Amelie, Max und Fabian. Wer wird leben? Wer nicht? Und was macht ein Leben lebenswert? Der als Hörspiel konzipierte Text von Plamper/Kamphausen wurde 2018 von bekannten Schauspielern wie Devid Striesow, Meret Becker, Claudia Michelsen, Ronald Zehrfeld, Matthias Koeberlin und Thomas Loibl erstmals szenisch aufgeführt – ursprünglich als einmalige Lesung nach der Idee und unter Regie von Simone Henke konzipiert und produziert. Aufgrund des großen Erfolgs tourt das Ensemble seit dieser Zeit erfolgreich durch den gesamten deutschsprachigen Raum.
Michelsen und Loibl verkörpern das Elternpaar, das sich dem ethischen Dilemma stellt. Die Embryonen werden eindrucksvoll von Becker, Koeberlin und Zehrfeld gespielt – jedes Leben mit eigenem Charakter, eigener Stimme, eigenen Träumen. Striesow führt als Erzähler souverän und humorvoll durch den Abend. Ein intensives Theatererlebnis voller Emotion, Fragen und darstellerischer Brillanz – „Die Unmöglichen” begeistert Publikum und Kritik gleichermaßen.


„Monster auf der Couch“
Es ist das Who is Who der berühmtesten Patienten, die der Bücherschrank zu bieten hat: Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Dorian Gray und Frankenstein – alle landen sie auf der Couch ein und derselben Psychotherapeutin, und dabei ist Frankensteins Monster nicht einmal das monströseste von allen! Dass Genie und Wahnsinn eng beieinander liegen, wussten Jenny Jägerfeld und Mats Strandberg beim Schreiben ihres Bestsellers „Monster auf der Couch” – der jetzt, basierend auf der Idee von Produzentin Simone Henke und in Leseformat verfasst von John von Düffel mit Topbesetzung und Monsterprominenz als Ensemblelesung auf die Bühnencouch kommt. Das Herren- Ensemble auf der Bühne fügt sich um die Therapeutin, fulminant dargestellt von der großartigen Schauspielerin Andrea Sawatzki: Dr. Jekyll/Hyde kongenial umgesetzt vom tiefgründigen und faszinierenden Schauspieler Ulrich Noethen. Der charismatische Schauspieler Christian Berkel als Dr. Frankenstein schildert seine Not mitleidend und herzzerreißend seiner Therapeutin und begegnet dabei in der Bühnen- psychotherapeutischen Praxis erneut seinem von ihm erschaffenen und verhassten „Monster”, herrlich gespielt von dem so gar nicht monströsen, wohl aber zutiefst glaubwürdigen Schauspieler Michael Rotschopf. Das verbitterte Leben des Dorian Gray verkörpert feinfühlig der brillante Schauspieler Sabin Tambrea. Ein energiegeladenes Ensemble und eine theatrale Therapie – nicht zuletzt für die Lachmuskeln.


Bjarne Mädel
„Sörensen macht Urlaub” von Sven Stricker
Der von seiner Angststörung geplagte Kriminalkommissar Sörensen will endlich einmal Urlaub machen und dem tristen Katenbüll für eine Weile entfliehen. Nach Österreich will er, in die Berge. Was soll schon schiefgehen? Antwort: alles. Denn das Verbrechen reist ihm hinterher … Parallel hat Kollegin Jennifer in Katenbüll plötzlich einen eigenen Mordfall zu bearbeiten. Und sie wird den Teufel tun, Sörensen davon zu erzählen. Doch Sörensen sieht sich bald schon in einem Netz aus größeren und kleineren Lügen gefangen, das nicht nur ihm die Sicht versperrt. Oder ist es am Ende gerade diese Spur aus Lügen, die Jenni und ihn zur Wahrheit führt? Der Autor und freie Wortregisseur Sven Stricker kommt nicht alleine, sondern zusammen mit Bjarne Mädel, dem bekannten und beliebten Schauspieler, Regisseur, Autor und Hörspielsprecher, der in den Verfilmungen von Sven Strickers Büchern den Kommissar Sörensen spielt. Der Musiker Jan-Peter Pflug, der zu den Sörensen-Hörbüchern die Musik komponiert hat, wird den Abend am Keyboard begleiten.


Claudia Michelsen &
Sylvester Groth
„Gefährliche Liebschaften”
Die Marquise de Merteuil wird von ihrem Liebhaber verlassen und sinnt auf Rache: Der Vicomte de Valmont soll in ihrem Auftrag die jungfräuliche Cécile de Volanges noch vor der Hochzeitsnacht verführen. Doch das fordert den notorischen Frauenjäger Valmont nicht ausreichend heraus. Er schlägt der Marquise ein perfides Abkommen vor: Gelingt es ihm, die extrem tugendhafte Madame de Tourvel zu erobern und den Akt schriftlich zu beweisen, hat die Marquise eine Nacht mit ihm zu verbringen. Es entspinnt sich ein komplexes Intrigenspiel, aus dem niemand siegreich hervorgeht. Claudia Michelsen und Sylvester Groth lesen gekonnt und zutiefst sensibel, sodass die Zuhörer mit hinein getragen werden in die Beziehungen, die Mann und Frau hierbei miteinander austragen. Michelsen und Groth haben sich für diesen Klassiker der Weltliteratur entschieden, der mit tiefsinniger und klarer Erzählweise aufwarten. Sprachlich und erzählerisch eine Klasse für sich!


Nick Hornby:
„Keiner hat gesagt, dass Du ausziehen sollst“
Idee und Textvorlage zur Lesung mit Jan Josef Liefers und Anna Loos: Simone Henke
Echo der Kunst
„Meine Kunst muss niemand verstehen. Es geht nicht um den Verstand, sondern um Gefühle. Wenn Menschen Kunst anschauen,
müssen sie einfach nur fühlen. Und zwar ihre eigenen Gefühle, nicht meine. Das ganze verdammte Kunstwerk ist tot, bis jemand davorsteht und es anschaut.“

— Julian Schnabel